Entspannt reisen beginnt mit der richtigen Vorbereitung - und dazu gehört auch die Reisekasse. Denn wer unterwegs clever bezahlt, spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Nerven. Doch welches Zahlungsmittel ist die beste Wahl? Bargeld, Karte oder Mobile Payment? Die Antwort liegt in der richtigen Kombination. Wir verraten Ihnen, wie Sie weltweit flexibel bezahlen, unnötige Gebühren vermeiden und für jede Situation bestens vorbereitet sind.
Inhalt:
Ein Espresso in Mailand, ein Souvenir in Marrakesch oder ein Abendessen in New York - je nach Reiseziel ist ein anderes Zahlungsmittel die bessere Wahl.
Praktisch: Führen Sie etwas Landeswährung für spontane Ausgaben mit, aber vermeiden Sie grössere Bargeldbeträge.
Ob Hotel, Restaurant oder Shoppingtour – Karten ermöglichen bequemes Bezahlen, ohne ständig Bargeld mitführen zu müssen. Doch es gibt Unterschiede:
Kreditkarten bieten einen Kreditrahmen und werden häufig für Mietwagenkautionen benötigt.
Bei Debitkarten wird der Betrag direkt von Ihrem Bankkonto abgebucht.
Prepaid-Karten funktionieren auf Guthabenbasis. Sie geben nur aus, was Sie zuvor aufgeladen haben – ideal, um das Reisebudget im Griff zu behalten.
Smartphone ans Terminal halten, Zahlung bestätigen, fertig! Mit Apple Pay, Google Pay oder einer kompatiblen Smartwatch bezahlen Sie schnell und kontaktlos. Moderne Sicherheitsverfahren schützen dabei Ihre Kartendaten. Gut zu wissen: Mobile Payment nutzt Ihre hinterlegte Zahlungskarte. Nehmen Sie deshalb weiterhin eine physische Karte mit – falls das Smartphone ausfällt oder kontaktloses Bezahlen nicht möglich ist.
Unterwegs flexibel: Mit der Swiss Bankers Travel Karte behalten Sie Ihr Reisebudget im Blick und bezahlen weltweit dort, wo Mastercard akzeptiert wird. Die Prepaid-Karte lässt sich über die Swiss Bankers App verwalten und unterstützt Apple Pay und Google Pay. Beachten Sie die geltenden Kartenkonditionen.
Kleine Gebühren, ungünstige Wechselkurse und zusätzliche Kosten beim Bargeldbezug können die Reisekasse erheblich belasten. Was einzeln kaum auffällt, kann sich während der Ferien summieren. Mit ein paar einfachen Tricks lassen sich solche Zusatzkosten vermeiden.
Unser Tipp: Wählen Sie beim Bezahlen und Geldabheben möglichst immer die Landeswährung. So vermeiden Sie die oft teure Sofortumrechnung. Allfällige Gebühren Ihres Kartenanbieters bleiben jedoch bestehen.
Darauf sollten Sie achten: Vergleichen Sie vor der Reise die Konditionen Ihrer Karten. So wissen Sie, welche sich für Einkäufe und welche für Bargeldbezüge am besten eignet.
Eine verlorene Karte, ein gestohlenes Portemonnaie oder eine verdächtige Abbuchung können die Ferien schnell trüben. Mit einfachen Vorsichtsmassnahmen bleiben Sie auch im Notfall zahlungsfähig.
Ob Städtetrip, Fernreise oder Abenteuerferien - welche Zahlungsmittel sich am besten eignen, hängt vom Reiseziel und der Art Ihrer Reise ab.
Städtereisen in Europa: Karte und Smartphone im Vorteil: In vielen europäischen Städten ist kontaktloses Bezahlen weit verbreitet – vom Restaurant bis zum öffentlichen Verkehr. Nutzen Sie Karte und Mobile Payment als Hauptzahlungsmittel und behalten Sie etwas Bargeld für kleinere Ausgaben.
Fernreisen: Bargeld und Karte gezielt kombinieren: In Japan, Mexiko oder Marokko sind Karten in grösseren Hotels und Einkaufszentren häufig willkommen. Auf traditionellen Märkten und in kleineren Geschäften wird dagegen oft Bargeld bevorzugt. Bezahlen Sie grössere Ausgaben mit Karte und halten Sie ausreichend Landeswährung bereit. Mit der Bargeldbestellung von Swiss Bankers können Sie sich Fremdwährungen bereits vor der Abreise bequem nach Hause liefern lassen. Die Bestellung erfolgt über die Swiss Bankers App mit einer aktiven Karte und einer Wohnadresse in der Schweiz. Der Mindestbestellwert beträgt CHF 200, zuzüglich Gebühren.
Roadtrips und Mietwagenreisen: Ohne Kreditkarte wird es schwierig: Bei Mietwagenreisen ist eine klassische Kreditkarte besonders wichtig: Viele Autovermietungen verlangen sie für die Kaution und akzeptieren dafür keine Prepaid-Karten. Prüfen Sie die Zahlungsbedingungen vor der Buchung. Für alltägliche Ausgaben eignen sich Karte und Mobile Payment, ergänzt durch etwas Bargeld für unterwegs.
Abenteuerferien und abgelegene Regionen: Gut vorbereitet sein: Bei einer Safari in Namibia oder einer Wanderreise durch die Anden sind Bancomaten oft rar. Auch Kartenzahlungen können aufgrund fehlender Netzverbindungen scheitern. Planen Sie eine grössere, sicher aufbewahrte Bargeldreserve ein und nehmen Sie zwei unabhängig nutzbare Karten mit.
Gut vorbereitet: Auf unseren Länderinformationsseiten finden Sie praktische Informationen zu Ihrem Reiseziel - von der Landeswährung über Zahlungsmöglichkeiten bis hin zu wichtigen Reisetipps.
Tabelle: empfohlene Zahlungsmittel nach Reiseart, von Städtereisen bis Abenteuerferien
Die richtige Reisekasse macht vieles einfacher. Wer bereits vor der Abreise die Zahlungsmöglichkeiten am Reiseziel prüft, Gebühren im Blick behält und für unerwartete Situationen vorsorgt, kann seine Ferien unbeschwerter geniessen. Entscheidend ist dabei nicht, möglichst viele Zahlungsmittel mitzunehmen, sondern sie passend zum Reiseziel und den eigenen Bedürfnissen einzusetzen. So bleiben Sie unterwegs flexibel, behalten Ihre Ausgaben unter Kontrolle und können sich ganz auf Ihre Reise konzentrieren.