Hier finden Sie wichtige Hinweise und nützliche Informationen für Myanmar.
In Myanmar ist die Nutzung von Prepaid Kreditkarten und Kreditkarten nur eingeschränkt möglich und vor allem auf touristische Einrichtungen in größeren Städten begrenzt.
+ 5:30 h / + 4:30 h während unserer Sommerzeit
Naypyidaw
Amtssprache
Myanmar (Birmanisch)
Verständigungsmöglichkeit
Englisch
220/230 Volt / Adapter erforderlich
Banken
9.30 - 15.00 h (Mo - Fr)
Einige Banken haben auch samtags geöffnet, normalerweise von 9.30 h bis 12.00 h.
Geschäfte
9.00/10.00 - 20.00/21.00 h (Mo - Sa)
Öffnungszeiten können variieren. Manche Geschäfte haben auch sonntags geöffnet.
Das EDA rät von touristischen und anderen nicht dringenden Reisen in dieses Land ab.
Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger. Für die Einreise nach Myanmar sind folgende Dokumente erforderlich:
Schweizerpass: Der Pass muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Visum: Ein gültiges Visum ist erforderlich. Ein E-Visum kann vor der Abreise online beantragt werden. Der Visum-Genehmigungsbrief muss ausgedruckt mitgeführt werden. Mit einem Touristenvisum beträgt die maximale Aufenthaltsdauer 28 Tage.
Rück- oder Weiterreiseticket: Ohne entsprechendes Ticket kann die Einreise verweigert werden.
Minderjährige: Kinder und Jugendliche mit eigenem Reisepass müssen Dokumente mitführen, die das Verhältnis zum mitreisenden Elternteil oder zur erziehungsberechtigten Person belegen. Mehr zum Thema: Reisevollmacht für Reisen mit Kindern.
Gelbfieber-Impfbescheinigung: Diese ist erforderlich, wenn Sie sich innerhalb der letzten 6 Tage vor der Einreise in einem der vom TCS aufgeführten Gelbfieber-Risikoländer aufgehalten haben. Prüfen Sie die Länderliste des TCS entsprechend Ihrer Reiseroute.
- Infos zuletzt aktualisiert im Oktober 2026 -
Küstenregion (z.B. Yangon, Delta-Regionen)
Sommer (März bis Mai): Durchschnittliche Temperaturen liegen zwischen 28°C und 36°C. Die Luftfeuchtigkeit ist hoch, und es kann bereits vor dem Monsunbeginn zu kurzen Regenfällen kommen. Die Hitze ist intensiv, besonders in Städten wie Yangon.
Winter (November bis Februar): Durchschnittliche Temperaturen reichen von 20°C bis 30°C. Dies ist die angenehmste Jahreszeit, mit trockenem und mildem Wetter sowie kühleren Nächten, die sich besonders für Besichtigungen und Outdoor-Aktivitäten eignen.
Zentrales Tiefland (z.B. Mandalay, Bagan)
Sommer (März bis Mai): Durchschnittliche Temperaturen liegen bei 30°C bis 40°C, oft über 40°C. Die Region ist in dieser Zeit sehr trocken und heiss, mit wenig bis gar keinem Regen. Das zentrale Tiefland gilt als die heißeste Region in Myanmar.
Winter (November bis Februar): Temperaturen liegen zwischen 15°C und 28°C. Die Nächte sind deutlich kühler, während die Tage angenehm warm bleiben. Dies ist die touristisch beste Reisezeit, da die Hitze nicht so intensiv ist.
Hochland und Berge (z.B. Inle-See, Shan-Staat)
Sommer (März bis Mai): Durchschnittliche Temperaturen reichen von 20°C bis 30°C. Das Hochland ist im Sommer weniger heiss als die Küstenregionen und das zentrale Tiefland. Die Temperaturen sind erträglich, und es kann zu sporadischen Regenfällen kommen.
Winter (November bis Februar): Temperaturen liegen bei 10°C bis 25°C, können aber in höheren Lagen nachts auf 0°C oder darunter fallen. Die Tage sind mild und sonnig, die Nächte kühl bis kalt. Winter ist eine beliebte Reisezeit für diese Region, besonders für Wanderungen.
Frühling/Herbst (Juni bis Oktober): Durchschnittliche Temperaturen variieren zwischen 18°C und 26°C. Während der Monsunzeit kommt es in diesen Monaten zu starken Regenfällen, vor allem in den Bergregionen, die oft für Überschwemmungen und schwierige Strassenbedingungen sorgen.
Die perfekte Reisezeit für Myanmar:
Badeferien: Nov. bis März. In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm warm und es herrscht trockenes Wetter, ideal für Strände in Küstenregionen wie Ngapali Beach und Chaungtha. Die See ist ruhig, und die Luftfeuchtigkeit ist vergleichsweise niedrig.
Städtetrips: Nov. bis Feb. Dies ist die kühlste und trockenste Zeit, was Besichtigungen in Städten wie Yangon, Mandalay und Bagan angenehm macht. Die Hitze ist weniger intensiv, und die Luftqualität in den Städten ist meist besser als in anderen Jahreszeiten.
Handynutzung: Es entstehen Gebühren bei der Handynutzung in Myanmar (Roaming). Es ist ratsam, vor der Reise die Roaming-Gebühren zu überprüfen und gegebenenfalls spezielle Roaming-Pakete zu erwerben, um Kosten zu reduzieren. Ausländische SIM-Karten funktionieren nicht zuverlässig. Auch in Städten können Mobilfunkverbindungen unterbrochen sein.
W-LAN: Meistens kostenlos in Hotels, Hostels und einigen Cafés, jedoch oft langsam und unzuverlässig. In grösseren Städten wie Yangon, Mandalay und Bagan ist das WLAN in Touristenzonen eher verfügbar als in ländlichen Gebieten. Der Zugang zu bestimmten Webseiten und Kommunikationsdiensten ist eingeschränkt. Internetverbindungen können zeitweise vollständig ausfallen.
Shwedagon-Pagode, Yangon: Das goldene Wahrzeichen Myanmars ist eine der heiligsten buddhistischen Stätten des Landes und beeindruckt mit ihrer prachtvollen Architektur und religiösen Bedeutung.
Bagan-Tempelfelder: Über 2'000 Tempel und Pagoden, die sich in einer Ebene erstrecken und besonders bei Sonnenauf- und -untergang eine magische Atmosphäre bieten. Ein Muss für Geschichts- und Kulturliebhaber.
Inle-See, Shan-Staat: Berühmt für die schwimmenden Gärten, Stelzenhäuser und die einzigartige Ruder-Technik der Fischer, die den See durchqueren. Der Inle-See ist ideal für Bootstouren und das Entdecken des lokalen Lebens.
Goldener Felsen (Kyaiktiyo-Pagode), Mon-Staat: Ein großer goldener Fels, der scheinbar gefährlich auf einem Felsvorsprung balanciert. Ein bedeutender Pilgerort und beeindruckendes Naturschauspiel.
Mandalay Hill: Ein Hügel mit zahlreichen Tempeln und Pagoden, der einen fantastischen Ausblick auf die Stadt und das umliegende Gebiet bietet, besonders bei Sonnenuntergang.
U-Bein-Brücke, Amarapura: Die längste und älteste Teakholzbrücke der Welt, besonders bei Sonnenuntergang ein beliebtes Fotomotiv und beeindruckendes Beispiel traditioneller Holzbaukunst.
Ananda-Tempel, Bagan: Ein gut erhaltener Tempel aus dem 12. Jahrhundert, der zu den schönsten Bauten in Bagan gehört und mit seiner beeindruckenden Architektur und Buddha-Statuen besticht.
Hpa-An Höhlen (z.B. Kawgun und Saddan Höhle), Kayin-Staat: Kalksteinhöhlen mit beeindruckenden Buddha-Darstellungen und einem einzigartigen Höhlenfluss, der sich für Bootsfahrten eignet.
Mount Popa und Taung Kalat, Nähe Bagan: Beim erloschenen Vulkan Mount Popa erhebt sich der steile Vulkankegel Taung Kalat mit einer bedeutenden Kloster- und Heiligtumsanlage. Eine lange Treppe führt hinauf und eröffnet weite Ausblicke über die Umgebung.
Mahamuni-Pagode, Mandalay: Eine bedeutende Pilgerstätte, die eine beeindruckende Buddha-Statue beherbergt, die von Gläubigen regelmäßig mit Blattgold verziert wird.
Ngapali Beach, Rakhine-Staat: Ein wunderschöner, ruhiger Strand mit weissem Sand und türkisblauem Wasser, ideal für Erholung und Wassersport abseits der Touristenmassen.
Shwe Yaunghwe Kyaung Kloster, Nähe Nyaung Shwe: Ein charmantes Holzkloster mit ovalen Fenstern, in dem junge Mönche ausgebildet werden. Besonders für Fotografie-Liebhaber ein Highlight.
Thanboddhay-Pagode, Monywa: Diese Pagode sticht mit tausenden kleinen Buddha-Statuen hervor und unterscheidet sich architektonisch stark von anderen Tempeln des Landes.
Pindaya-Höhlen, Shan-Staat: Kalksteinhöhlen, die über 8.000 Buddha-Statuen aus verschiedenen Jahrhunderten beherbergen und eine tiefe religiöse Bedeutung haben.
Wichtige Info: Das Erdbeben vom März 2025 hat zahlreiche Kulturstätten in Mandalay und Umgebung beschädigt. Der Zustand und die Zugänglichkeit einzelner Sehenswürdigkeiten sollten aktuell abgeklärt werden.
Mohinga: Eine der bekanntesten Speisen Myanmars, traditionell als Frühstück serviert. Die kräftige Fischsuppe mit Reisnudeln und Bananenstängeln wird oft mit Koriander und frittierten Zutaten garniert.
Shan-Nudeln: Ein beliebtes Gericht aus dem Shan-Staat, das aus Reisnudeln, Hühner- oder Schweinefleisch, Erdnüssen und eingelegtem Senf besteht. Es wird warm oder kalt serviert und ist für seine würzige, leichte Note bekannt.
Laphet Thoke (Teeblatt-Salat): Eine besondere myanmarische Spezialität aus fermentierten Teeblättern, die mit Erdnüssen, Sesam, Tomaten und Knoblauch vermischt wird. Der Salat bietet einen einzigartigen, leicht bitteren Geschmack und wird oft als Snack gereicht.
Currys: Myanmars Currys sind mild und beinhalten oft Fleisch wie Huhn oder Lamm. Sie werden mit einer Vielzahl an Beilagen wie Reis, Salaten, eingelegtem Gemüse und frittierten Snacks serviert.
Street Food: Garküchen sind ein wichtiger Bestandteil der Esskultur in Myanmar. Beliebte Snacks sind Samosas, gebratene Nudeln und gegrillte Spiesse, die oft auf Märkten oder Strassenständen angeboten werden.
Ngapi: Eine fermentierte Fischpaste, die als Basis für viele Gerichte und Saucen verwendet wird. Sie hat einen starken Geschmack und wird häufig als Würzmittel in Suppen und Currys genutzt.
Mont Lin Ma Yar: Eine beliebte Street-Food-Spezialität, auch "Ehepaar-Eier" genannt. Es handelt sich um kleine Reismehl-Küchlein, die mit Ei, Zwiebeln und Kichererbsen gebacken und zusammengeklappt serviert werden.
Tropische Früchte: Mango, Papaya, Durian und andere tropische Früchte sind in Myanmar weit verbreitet und werden frisch auf Märkten verkauft oder als frisch gepresste Säfte angeboten.
Burmese Tea House Kultur: Teehäuser sind zentraler Bestandteil der Kultur in Myanmar, wo lokale Snacks und Tee serviert werden. Besonders beliebt ist der myanmarische Schwarztee mit gesüsster Kondensmilch.
Süssspeisen: Myanmarische Desserts basieren oft auf Klebreis, Kokosnuss und Palmzucker. Beliebte Nachspeisen sind Shwe Yin Aye (eine kalte Kokosmilch-Nachspeise) und Mont Lone Yay Paw (süsse Klebreisbällchen mit Palmzucker-Füllung).
Begrüssung: In Myanmar wird ein einfaches Kopfnicken oder ein Lächeln als Begrüssung akzeptiert. Es ist höflich, „Mingalaba“ zu sagen, was „Hallo“ bedeutet und sowohl formell als auch informell verwendet wird.
Bitte und Danke: Höflichkeit ist wichtig. „Che zu tin bar tal“ bedeutet „Danke“ und wird sehr geschätzt, wenn man sich für etwas bedankt. Für „Bitte“ sagt man „Kyeizu pyu yue“ und zeigt damit Respekt.
Kleidung: In religiösen Stätten wie Tempeln und Pagoden ist konservative Kleidung ein Muss. Schultern und Knie sollten bedeckt sein. Auch in der Öffentlichkeit wird eher legere, bedeckte Kleidung geschätzt, um Respekt für die Kultur zu zeigen. In Tempeln, Pagoden und Klöstern müssen in der Regel auch Schuhe und Socken ausgezogen werden. Beachten Sie die Hinweise vor Ort.
Esskultur: Essen wird häufig in grossen Schalen in der Mitte des Tisches serviert und mit den Händen oder einem Löffel und Gabel gegessen (Messer sind oft unüblich). Es ist höflich, vor Beginn der Mahlzeit zu warten, bis die Ältesten anfangen zu essen, und es gilt als unhöflich, das letzte Stück eines Gerichts zu nehmen.
Rauchen: Rauchen ist in vielen öffentlichen Bereichen und auch in Tempeln, Restaurants und öffentlichen Verkehrsmitteln untersagt. In ländlichen Regionen oder bei Einheimischen zuhause ist es höflich, zu fragen, bevor man raucht.
Trinkgeld: Trinkgeld wird in Myanmar immer mehr erwartet, aber ist nicht überall üblich. In Restaurants, Hotels oder bei Touren ist ein Trinkgeld von 5–10 % angemessen. Es ist auch freundlich, Portiers und Fahrern ein kleines Trinkgeld zu geben.
Sonstiges: Der Kopf gilt als heilig, berühren Sie daher nicht den Kopf einer Person (besonders von Kindern). Die Füsse gelten als unrein, zeigen Sie also nie mit den Füssen auf jemanden oder auf Buddha-Statuen. Fotografieren Sie Menschen höflich und fragen Sie vorher um Erlaubnis, besonders bei Mönchen und in religiösen Kontexten.
Trinkwasserqualität: Das Leitungswasser in Myanmar ist nicht als Trinkwasser geeignet. Reisende sollten ausschliesslich abgefülltes oder abgekochtes Wasser konsumieren. Auch Eiswürfel in Getränken sind zu vermeiden, da diese häufig aus Leitungswasser hergestellt werden. In Hotels und größeren Restaurants wird oft Wasser in Flaschen angeboten.
Impfungen: Für Einreisende nach Myanmar werden in der Regel keine spezifischen Impfungen vorgeschrieben. Es wird jedoch empfohlen, dass Reisende ihre Routineimpfungen auf dem neuesten Stand halten, insbesondere Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A, Poliomyelitis und Masern.
Malariagefahr: Das Malariarisiko unterscheidet sich je nach Region. In mehreren Gebieten besteht ein hohes Risiko. Lassen Sie anhand Ihrer genauen Reiseroute reisemedizinisch abklären, ob eine medikamentöse Prophylaxe oder die Mitnahme eines Notfallmedikaments erforderlich ist. Konsequenter Mückenschutz ist unerlässlich.
Denguefieber: Denguefieber wird durch überwiegend tagaktive Mücken übertragen. Ein konsequenter Mückenschutz ist wichtig. Ein Impfstoff ist in der Schweiz zugelassen; die Impfung kommt jedoch nur für bestimmte Reisende infrage. Lassen Sie sich reisemedizinisch beraten. Das BAG nennt insbesondere eine nachgewiesene frühere Dengue-Infektion als Voraussetzung für die Schweizer Impfempfehlung.
Mückenschutz: Ein wirksamer Mückenschutz ist essenziell, um das Risiko von Mückenstichen und damit verbundenen Krankheiten wie Malaria und Denguefieber zu minimieren. Empfohlen werden mückenabweisende Mittel (Repellents) für Haut und Kleidung, lange, helle Kleidung und das Schlafen unter Moskitonetzen, insbesondere in ländlichen und dschungelreichen Regionen.
- Infos zuletzt aktualisiert im Oktober 2025 -
Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien über die aktuelle Lage und bleiben Sie mit Ihrem Reiseveranstalter in Kontakt.
Mehr Infos zur aktuellen Sicherheitslage finden Sie auf der Internetseite des Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).
Von touristischen und anderen nicht dringenden Reisen nach Myanmar wird abgeraten. Von Reisen in gewisse Landesteile wird generell abgeraten.
Im ganzen Land bestehen hohe Sicherheitsrisiken.
Auch nach den von den Militärbehörden im Dezember 2025/Januar 2026 organisierten Wahlen bleibt die weitere Entwicklung der Lage ungewiss.
In Teilen des Landes gilt weiterhin der Ausnahmezustand. Dieser berechtigt die Armee, verschiedene Einschränkungen gegen Grundrechte wie Versammlungsfreiheit, Pressefreiheit, Ausgangssperren etc. zu verfügen. In gewissen Regionen des Landes gilt das Kriegsrecht. Das Kriegsrecht erlaubt den Sicherheitskräften den sofortigen Schusswaffengebrauch und unterstellt die Gerichtsbarkeit dem lokalen Militärkommandanten.
Das Risiko von willkürlichen Verhaftungen von ausländischen Staatsangehörigen kann nicht ausgeschlossen werden. Myanmar erkennt die doppelte Staatsbürgerschaft nicht an. Doppelbürgerinnen und Doppelbürger werden als myanmarische Staatsangehörige betrachtet.
Im ganzen Land kommt es regelmässig zu Anschlägen, welche Personen- und oder Sachschaden verursachen.
Die Sicherheitskräfte kontrollieren Personen an zahlreichen Checkpoints. Auch Durchsuchungen von Fahrzeugen sind üblich.
Es sind Vergewaltigungen und andere sexuelle Übergriffe durch die Sicherheitskräfte gemeldet worden, insbesondere bei Hausdurchsuchungen und bei Überfällen auf Dörfer in den Konfliktgebieten.
Kundgebungen, Streiks und Strassenblockaden können im ganzen Land stattfinden, vor allem in den grossen Städten. Dabei kann es zu Ausschreitungen, Brandstiftungen, gewaltsamen Zusammenstössen zwischen Demonstrierenden und den Sicherheitskräften und zu Festnahmen kommen. In der Vergangenheit wurden bei solchen Zusammenstössen auch Schusswaffen und scharfe Munition eingesetzt. Sie forderten mehrere Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Es besteht das Risiko, unversehens in eine gewaltsame Auseinandersetzung zu geraten.
Es bestehen Versorgungsengpässe, die je nach Region und Gütern schwanken können. Besonders betroffen sind das Gesundheitswesen und der Bankensektor. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Bargeldbezüge zeitweise nicht möglich sind.
Heftige Zusammenstösse zwischen den Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppierungen kommen im ganzen Land vor.
Zwischen gewissen religiösen beziehungsweise ethnischen Gemeinschaften bestehen latente Spannungen. Diese können sich in gewaltsamen Zusammenstössen entladen und sich mitunter gezielt gegen die muslimische Minderheit richten. Solche Gewaltakte fordern immer wieder Todesopfer und Verletzte. Ereignisse dieser Art sind landesweit örtlich begrenzt möglich.
Die Kriminalitätsrate sowie die Verfügbarkeit und der Einsatz von Waffen hat zugenommen. Taschen- und andere Diebstähle kommen vor allem in den Städten häufig vor. Entreissdiebstähle werden vorwiegend von Personen auf Motorrädern verübt. Es kommt auch zu Einbrüchen in Privathäuser und Autos. Vereinzelt wurden auch Entführungen zwecks Lösegelderpressung gemeldet.
Seien Sie vorsichtig bei Angeboten von Unbekannten. Es kommt vor, dass Kriminelle vorgeben, eine Freundschaft oder Geschäftsbeziehung anbahnen zu wollen und Personen einladen. Einmal vor Ort, werden diese Personen bedroht oder entführt, um Geld zu erpressen. Auch bei Stellenangeboten stecken oft kriminelle Absichten dahinter, um Personen zur Mitarbeit bei Betrügereien zu nötigen.
- Infos zuletzt aktualisiert im Oktober 2026 -
Fernzüge und regionale Züge: Auf einzelnen Strecken verkehren weiterhin Züge. Fahrpläne und Verbindungen sind jedoch unzuverlässig; die Sicherheitsstandards liegen deutlich unter Schweizer Niveau. Erkundigen Sie sich unmittelbar vor einer Fahrt am Bahnhof nach dem aktuellen Betrieb.
Autobusse: Autobusse sind das am meisten genutzte Fernverkehrsmittel und verbinden Städte und Dörfer landesweit. Es gibt eine Vielzahl von Anbietern, von einfachen lokalen Bussen bis zu modernen, klimatisierten Expressbussen. Die Strassen sind jedoch teilweise in schlechtem Zustand, was zu längeren Reisezeiten führen kann.
U-Bahn/Strassenbahn: In Myanmar gibt es weder eine U-Bahn noch eine Strassenbahn. Der öffentliche Nahverkehr in den Städten beschränkt sich meist auf Autobusse und Taxis.
Fahrkarten: Zug- und Autobusfahrkarten können an Bahnhöfen oder an speziellen Verkaufsstellen gekauft werden. Online-Buchungen sind zunehmend möglich, jedoch nicht immer zuverlässig. Für Fernzüge und beliebte Busrouten empfiehlt es sich, Tickets im Voraus zu reservieren, besonders in der Hochsaison. In lokalen Bussen werden Tickets oft direkt beim Fahrer gekauft.
Sonstiges: Taxis und Motorradtaxis sind in Städten weit verbreitet und bieten eine flexible Möglichkeit, sich fortzubewegen. Die Verkehrsinfrastruktur ist in den meisten Regionen eher einfach, daher sollte man bei Reisen mehr Zeit einplanen.
Yangon International Airport (RGN), Yangon: Die Anreise aus der Schweiz erfolgt mit Umstieg, beispielsweise in Bangkok oder Singapur. Prüfen Sie die verfügbaren Verbindungen für Ihre Reisedaten direkt bei den Fluggesellschaften.
Mandalay International Airport (MDL), Mandalay: Direktflüge von Zürich, Genf und Basel sind nicht vorhanden.
Wichtige Info: Die internationalen Flugverbindungen von/nach Myanmar sind reduziert worden. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass im Falle einer weiteren Verschlechterung der Sicherheitslage Flugverbindungen weiter reduziert oder eingestellt werden.
Zu den am Flughafen Yangon aufgeführten myanmarischen Fluggesellschaften gehören Myanmar Airways International, Myanmar National Airlines, Mingalar Airline, Air Thanlwin und Mann Yadanarpon Airlines. Prüfen Sie das aktuelle Streckenangebot direkt beim jeweiligen Anbieter.
00 41 (die Null der Schweizer-Netzgruppe weglassen)
Embassy of Switzerland
Vantage Tower
623 Pyay Road
Kamayut Township, Yangon
Myanmar
Email: Yangon@eda.admin.ch
Die Schweizer Botschaft in Yangon empfängt Besucherinnen und Besucher nur nach vorheriger Terminvereinbarung per yangon@eda.admin.ch.
Für konsularische Dienstleistungen ist das Regionale Konsularcenter in Bangkok zuständig:
Tel.: +66 2 674 6900
E-Mail: bangkok.cc@eda.admin.ch
Spezifische regionale Risiken
Bei der Beschreibung von Gefahrenzonen handelt es sich um ungefähre Angaben; Risiken lassen sich nicht auf exakt umrissene Gebiete einschränken.
Besondere rechtliche Bestimmungen
Naturbedingte Risiken
Während der Monsunzeit können speziell im Süden des Landes und in den Küstengebieten Überschwemmungen und einzelnen Wirbelstürmen vorkommen. Bei solchen Ereignissen kann es zu Unterbrüchen im Strassen- und Eisenbahnverkehr sowie den Telefonverbindungen kommen. Auch der Reiseverkehr kann vorübergehend beeinträchtigt werden. Beachten Sie die Wettervorhersagen sowie die Warnungen und Anweisungen der lokalen Behörden. Mehr Infos unter: Weltorganisation für Meteorologie (WMO)
Erdbeben sind möglich. Tsunami, die durch Erdbeben im südostasiatischen Raum ausgelöst werden, können auch Myanmar erreichen. Mehr Infos unter: Indian Tsunami Early Warning System (INCOIS)
Sollte sich während Ihres Aufenthalts eine Naturkatastrophe ereignen, melden Sie sich möglichst rasch bei Ihren Angehörigen und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden. Sind die Verbindungen ins Ausland unterbrochen, kontaktieren Sie die Schweizer Botschaft in Yangon.
- Infos zuletzt aktualisiert im September 2025 -
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